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Ludwig van Beethoven, Brief an Joseph Xaver Brauchle in Jedlesee, Wien, nach dem 1. März 1815, Autograph

Beethoven, Ludwig van
[Briefe / Brauchle, Joseph Xaver 1815.03]
Brief an Joseph Xaver Brauchle in Jedlesee, Wien, nach dem 1. März 1815. – Autograph
Wien, nach 01.03.1815. – 1 Doppelblatt, 3 Seiten Brieftext, 1 Leerseite. – Tinte ; ca. 20,7 x 12,8 cm. – Dt.

Textanfang: "Kaum bin ich bey mir, so finde ich"

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, undatiert.

Datierung nach BGA.

Provenienz: J. A. Stargardt in Marburg (Auktion 24./25.11.1964, "Autographen aus allen Gebieten", Katalog 570, Los 616), J. A. Stargardt in Marburg / Haus der Bücher in Basel (Auktion 30./31.5.1961, "Autographen aus der Sammlung Karl Geigy-Hagenbach, Basel, und anderem Besitz", Stargardt-Katalog 553, Los 828), Manfred Szadrowsky in St. Gallen, (Franz) Lachner in München (siehe Thayer, Beethoven's Leben, 3. Band, 1879, S. 347 FN 1)

Zugang: 1964, Kauf Stargardt, Marburg

Beethoven wendet sich an den bei Gräfin Erdödy angestellten Joseph Xaver Brauchle, um nochmals darum zu bitten, für seinen kranken Bruder Pferde zu beschaffen. Kosten spielten keine Rolle.

Beethoven zeigte sich besonders im letzten Lebensjahr Kaspar Karls ausgesprochen fürsorglich seinem Bruder und dessen Familie gegenüber. Nicht nur, dass er die Familie finanziell unterstützte, Beethoven versuchte auch, seinem Bruder noch einige Herzenswünsche zu erfüllen. Dazu gehörte der Wunsch, eigene Pferde zu haben, wie Beethoven gegenüber Brauchle äußert. Wenige Wochen zuvor hatte Beethoven gegenüber Joseph Varena in Graz (HCB BBr 119, BGA 781) einen ähnlichen Wunsch seines Bruders angedeutet und Varena vermutlich um die Beschaffung von Pfauen gebeten. (J.R.)

Nachweis: SBH 77. – BGA 786. – KK 531. – And. 555


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